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Jugend im Quartier

                        Modellprogramm
           „JUGEND STÄRKEN im Quartier“
                           „kompakt A“
                              
Das Modellprogramm „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) wird in der ESF-Förderperiode 2014-2020 für 4 Jahre in Städten, Stadt- und/oder Ortsteilen von 185 Kommunen in 15 Bundesländern umgesetzt. Dafür stehen rund 115 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfond (ESF) und 5 Millionen Euro aus Bundesmitteln zur Verfügung.

Bundesjugendministerin Manuela Schwesig: „ Mit dem Programm holen wir Jugendliche zurück in die Mitte der Gesellschaft und vermeiden somit, dass sich soziale Probleme in bestimmten Stadtteilen zuspitzen. Wir helfen jungen Menschen, die den Übergang in die Arbeitswelt aus eigener Kraft oder mit den Standardinstrumenten der Arbeitsmarktpolitik nicht meistern, weil sie zum Beispiel aus schwierigen familiären Verhältnissen stammen oder vor anderen Herausforderungen stehen. Fachkräfte der Jugendsozialarbeit unterstützen sie, individuelle Hürden auf dem Weg zu überwinden, damit sie eine neue Perspektive für die Zukunft gewinnen.“

Bundesbauministerin Barbara Hendricks: „Wir bündeln die Ressourcen für benachteiligte Jugendliche und für problematische Stadt‐und Ortsteile, insbesondere auch für die Gebiete unseres Städtebauförderungsprogrammes ‚Soziale Stadt‘. Projekte wie die Organisation interkultureller Nachbarschaftsfeste oder das Anlegen eines Gemeinschaftsgartens auf einer Brachfläche stärken nicht nur die Kompetenzen der Jugendlichen, sondern auch das soziale Wohnumfeld und die Nachbarschaften vor Ort. ‚JUGEND STÄRKEN im Quartier‘ ist somit ein wichtiger Beitrag der Bundesregierung für eine fachübergreifende, integrierte, soziale Stadtentwicklung.“

Die Kommune Auerbach hat erkannt, dass ein Teil ihrer jungen Menschen große Probleme mit dem Übergang Schule - Ausbildung oder Ausbildung - Beruf hat. Gemeinsam mit kompetenten und erfahrenen Partnern (Jugendamt des Landkreises Vogtlandkreis, Diakonisches Werk im Kirchenbezirk Auerbach e.V.) wurde das Projekt „kompakt A“ entwickelt, dass Unterstützung geben, Integration fördern und ein sozialräumliches Hilfsangebot schaffen kann. Dabei wurden Erkenntnisse und Erfahrungen bisheriger Projekte einbezogen und durch sozialräumliche Komponenten erweitert. Das vorliegende Projekt „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ ist eine Weiterentwicklung des bisherigen Case-Management-Projektes „Kompetenzagentur Vogtland“. Die Stadt Auerbach übernimmt verstärkt Verantwortung, indem sie den Prozess durch die Koordinierung des Projektes übernimmt und es sozialräumlich einbettet. Ergänzend werden durch die Stadt Auerbach Mikroprojekte realisiert, die neben der Entwicklung der Jugendlichen der Aufwertung des Quartiers dienen.

Das Projekt „kompakt A“ wird im Rahmen des Programms JUGEND STÄRKEN im Quartier durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)und den Europäischen Sozialfond gefördert.