Auerbach im Vogtland

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Stadtgeschichte

12. Jh.   
Im Zuge der Ostexpansion der Germanen entsteht die mittelalterliche Höhenburg als militärischer Stützpunkt. In ihrem Schutz erfolgt die Besiedlung durch Franken, Bayern und Thüringer.

1282   
Erste urkundliche Erwähnung der Burg und des Burgherrn Conradus de Urbach - eines Vasallen des Vogtes von Gera, Weida und Plauen. Durch Lautwandel wird aus "Urbach", "Awerbach" schließlich der Stadtname Auerbach.

14. Jh.   
Vermutlich im ersten Drittel wird die mittelalterliche Stadt planmäßig durch die Vögte von Plauen nach gitterförmigem C4rundriss angelegt.

1362   
Erste urkundliche Erwähnung der St.-Laurentius-Kirche. Nach mehreren vernichtenden Bränden ist die heutige Stadtkirche der achte Bau an gleicher Stelle

1432   
Erster urkundlicher Nachweis, dass die Bürger der Stadt durch den Burggrafen mit dem Recht zum Bierbrauen belehnt wurden

1505   
Auerbach erhält ein Bergamt und wird 1543 Bergamtsstadt.

1524   
In Auerbach setzt sich die Reformation durch.

1561   
Die Stadt wird mit dem Pechrecht belehnt. Sie erhält den Beinamen"Pechstadt".

1632   
Im Vogtland wütet der Dreißigjährige Krieg.

17. Jh.   
In Auerbach entwickelt sich das bürgerliche Handwerk sprunghaft. Fast alle Innungen sind vertreten. Schwerpunkt ist das Weberhandwerk.

1757   
Großer Stadtbrand, fast alle Häuser werden vernichtet.

1800   
Auerbach wird wichtiger Getreidehandelsplatz des Vogtlandes und des westlichen Erzgebirges.

1834   
Großer Stadtbrand

1857   
Nach einem Brand entsteht der Neumarkt. Der Wiederaufbau erfolgt nach einem Bebauungsplan.

1864   
Eröffnung der Eisenbahnlinie Herlasgrün - Hof über Auerbach, 1875 folgt die der Strecke Zwickau - Falkenstein.

1875 - 1908   
Durch Bau und Einrichtung zahlreicher Schulen für Bildung und Ausbildung (u. a. Königliches Lehrerseminar) wird Auerbach zur "Schulstadt". Die Textilindustrie entwickelt sich zur Großindustrie. Mit ihren Weißwaren wird die Stadt weltweit bekannt.

1945   
Nach kampfloser Übergabe im Mai an die US-Truppen wird Auerbach am 2. Juli von den sowjetischen Truppen besetzt.

1946   
Es wird der Schlachthof der Gebr. Fischer in der Feldstraße von der Konsumgenossenschaft übernommen, der Milchhof eröffnet und die Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe gegründet. Zielstellung war die Verbesserung der Ernährungssituation.

1950   
Brunn wird nach Auerbach eingemeindet. Aufnahme der Produktion von Suppen und Erbswürsten im Betrieb "Aiga" (heute "Knorr").

1956   
Eine Sprungschanze wird in Brunn, Schallerbachstraße, eingeweiht, und am Bendelstein entsteht ein Flugplatz.

1969   
Zum 20. Jahrestag der DDR wird die Auerbacher Innenstadt zum ersten Mal komplex renoviert. Neben vorwiegender Fassadengestaltung wird der Friedensplatz (Neumarkt) erweitert und in Stand gesetzt.

1978   
24. September: Der erste Deutsche im Weltall, Siegmund Jähn, besucht zusammen mit seinem Weltraum-Kollegen Waleri Bykowski die Stadt Auerbach.

1990   
Nach der Wiedervereinigung Deutschlands entstehen Industrie- und Gewerbegebiete. Die Ausdehnung erfolgt in Ost¬und Westrichtung.

1991   
Gründung des gemeinnützigen Vereins "Waldpark Grünheide" - Kinder- und Jugenderholungszentrum.

1992   
Eröffnung des Auerbacher Fremdenverkehrsamtes.

1994   
1. Januar: Gemeinde Schnarrtanne wird nach Auerbach eingemeindet.

1996   
Eröffnung des Gewerbegebietes "Göltzschpark" Auerbach/ Rodewisch.

1997   
Auerbach wird "Große Kreisstadt". Eröffnung des Museums nach Rekonstruktionen und Erweiterung des Herrenhauses.

1998   
Eröffnung des Hallen- und Freibades in Auerbach-Brunn.

1999   
Beerheide wird nach Auerbach eingemeindet.

2003   
Rebesgrün mit dem Ortsteil Reumtengrün wird nach Auerbach eingemeindet.